Kehl – Die Frage, warum ein Kandidat gewonnen hat, lässt sich zumindest teilweise auch beantworten, wenn man Folgendes untersucht: Warum ist der andere nur auf den zweiten Platz gekommen? Auf diese Art und Weise hat jetzt eine Projektgruppe an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl (Ortenaukreis) eine neue Studie über Bürgermeisterwahlen angefertigt und am Dienstag vorgestellt. Unter der Leitung von Rektor Paul Witt und der Lehrbeauftragten Christina Krause untersuchte das Team 30 Bürgermeisterwahlen im Zeitraum von April 2010 bis Oktober 2011 in Gemeinden zwischen 2000 und 20 000 Einwohnern. In allen Fällen war der bisherige Amtsinhaber nicht mehr angetreten, die unterlegenen Kandidaten mussten für die Untersuchung mindestens zehn Prozent der Stimmen gewonnen haben. Befragt wurden allerdings nicht die Wähler, sondern die unterlegenen KandidatenEine groß angelegte Wählerbefragung sei in dem vorgesehenen Zeitraum gar nicht möglich gewesen.
Posts Tagged ‘prozent’:
Comments Off





